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Corinne Meyer-Wildhagen
«Der Charme alter Autos fasziniert mich»

Vielseitigkeit ist eine wichtige Charaktereigenschaften des Anforderungsprofils für die neugeschaffene Stelle «Stab Schulleitung», die seit Anfang November 2011 von besetzt wird. Wozu dient die Stelle «Stab Schulleitung»? Wer ist die Person in dieser Funktion?

Weshalb hast du dich fürs Büelrain entschieden?
Der Titel der Ausschreibung hat mich sehr angesprochen: «Ihre vielen Seiten interessieren uns!» Da dachte ich – das bin ich! Denn ich bin eine vielseitige Person und suche eine Herauforderung, um meine breitgefächerten Fähigkeiten einzusetzen.

Wie hast du dich an deinem neuen Arbeitsplatz eingelebt?
Gut, was mir hier auffällt, ist der sehr angenehme Umgang miteinander. Alle sind sehr freundlich und offen.

Was ist deine Hauptaufgabe?
Die Stelle «Stab Schulleitung» wurde in erster Linie als Entlastung der Schulleitung geschaffen. In dieser Funktion organisiere ich hauptsächlich schulische Anlässe, Prüfungen und die organisatorischen Arbeiten rund um den Neubau des Schulhauses. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kommunikation (Website, Infoscreen, Printprodukte).

Welches sind die grössten Herausforderungen an der KBW?
Die Komplexität des Schulbetriebs! Es wird einige Zeit brauchen, bis ich mich eingearbeitet habe. Beispielsweise sind die Abläufe von Aufnahme- oder Abschlussprüfungen, wer wofür zuständig ist, anspruchsvoller als man von aussen denkt.

Was möchtest du an der KBW verändern?
Was mir schon in der ersten Woche aufgefallen ist: die grosse Menge Papier. Ich bin es gewohnt, weitgehend papierlos zu arbeiten, und war erstaunt, wie viel Papier verteilt und abgelegt wird.

Wie nimmst du Lehrpersonen und Schülerschaft wahr?
Am Konvent fiel mir auf, wie enorm engagiert die Lehrerschaft ist: Beispielsweise die Kultur-AG oder das Politiklabor der Geschichtsfachschaft zur Bundesratswahl finde ich genial – so etwas hat es damals an meinem Gymnasium nicht gegeben. Allgemein finde ich das Klima toll!

Wie verlief dein beruflicher Werdegang?
Während etwa sieben Jahren nach der Geburt meines Sohnes blieb ich zu Hause und startete dann meinen Wiedereinstieg in einem privaten Ausbildungsinstitut (Bereich Neue Medien, Tontechnik) in Zürich. Mit der Zeit übernahm ich die Leitung der Schule und baute ein Tochter-College in Australien auf. Da es meinem Sohn dort nicht gefiel, sind wir aber schon nach einem Jahr wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Darauf leitete ich das Sekretariat am Ethnologischen Seminar der Uni Zürich, später wechselte ich als Centerleiterin zur Klubschule Migros in Wetzikon. Um vor allem die letzte Aufgabe zu bewältigen, habe ich vor drei Jahren das Höhere Wirtschaftsdiplom abgeschlossen und in diesem Jahr noch den Lehrgang Leadership angehängt.

Was verrätst du uns über dein Privatleben?
Ich bin ursprünglich aus Bonn und lebe seit 1991 in der Schweiz. Mit meinem Partner zusammen wohne ich in Thalheim in der Nähe von Andelfingen. Ich habe einen 22-jährigen Sohn, der momentan eine Lehre als Polygraph absolviert und trotz seiner Schwerhörigkeit sehr erfolgreich ist.

Wie geniesst du deine Freizeit?
Der Charme alter Autos fasziniert mich. Im Winter fahre ich mit einem grünen Mercedes aus dem Jahr 1979 an die Schule, im Sommer wechsle ich auf meinen Cabriolet-Oldtimer. Mein Partner ist ebenfalls ein Oldtimer-Liebhaber und hält die Autos in seiner eigenen Werkstatt selbst in Stand. Ausserdem koche ich gerne für Freunde, geniesse das gesellige Zusammensein und lese viel. Und dann ist da natürlich noch mein Hund, mit dem ich lange Spaziergänge unternehme.

Was wünschst du der KBW?
Das bemerkenswert gute Klima am Büelrain soll so bleiben und der Neubau des Schulhauses möglichst bald und reibungslos über die Bühne gehen!

Das Gespräch führte Barbara Wespi, Deutschlehrerin

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