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Porträt Handelsmittelschule »


Die Handelsmittelschule schliesst stofflich an die zweite Klasse der Sekundarstufe an und endet mit der kaufmännischen Berufsmaturität als eidgenössisch anerkanntem Berufsausweis. Die HMS umfasst drei Schuljahre sowie mindestens ein Jahr Praxis. Am Ende des Vollzeitunterrichts werden die schulischen Prüfungen für das eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und die eidg. Berufsmaturität abgelegt und nach dem Praxisjahr die betrieblichen Prüfungen für das eidg. Fähigkeitszeugnis. Die Handelsmittelschule verbindet auf ideale Weise eine breite Allgemeinbildung mit beruflicher Praxis. 


Die Berufsmaturität ermöglicht den Einstieg ins Berufsleben oder den prüfungsfreien Eintritt in verschiedene Fachhochschulen oder Höhere Fachschulen mit Bachelorabschluss. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Winterthur (ZHAW) bietet zum Beispiel Studiengänge in Betriebsökonomie oder International Management, aber auch in Physiotherapie oder Pflege an. Höhere Fachschulen (z.B. HFT in Luzern) ermöglichen Abschlüsse im Bereich Tourismus und Gesundheit. Wer ein Hochschulstudium ins Auge fasst, kann die sogenannte Passerelle absolvieren. Dabei handelt es sich um einen einjährigen Ausbildungsgang zur Erlangung eines Zulassungszeugnisses für Universitäten.

 


 



Die Wirtschaftsfächer und das Fach Informatik/Bürokommunikation beanspruchen zusammen mehr Unterrichtsstunden als KV-
Lernende insgesamt in der Berufsschule verbringen. Der Rest ist zu gleichen Teilen den sprach­lichen und (sonstigen) allgemeinbildenden Fächern gewidmet.

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