Warum eine Geschichte der KBW

 «Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.»

George Santayana (1863 – 1953)
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Pavillons (Foto ca. 1969)

Gründung

Die Kantonsschule Büelrain  ist mit ihrem Gründungsjahr 1968 eine vergleichbar  junge Schule, eine ihrer drei Abteilungen, die Handelsmittelschule, ist allerdings rund dreimal so alt. Sie wurde bereits1874 als Abteilung des damaligen Technikums Winterthur gegründet. 

  • 1960 erfolgte die räumliche Trennung vom Technikum: Die Handelsschule bezog zwei Pavillons südlich der Eulach. 
  • 1962 wurde gleichzeitig mit der Eröffnung des Wirtschaftsgymnasiums ein dritter Pavillon bezogen.  
  • 1966 fanden die ersten Maturitätsprüfungen statt.  
  • Auf Beginn des Schuljahrs 1968/69 trennten sich die Handelsabteilung und die Maturitätsabteilung vom Technikum und wurden als unabhängige Kantonsschule geführt.

Gründungsrektor

Zum Gründungsrektor ernannte der Regierungsrat Dr. Walter Aemissegger, der 1961 bis 1968 bereits als Abteilungsvorstand der Handelsschule tätig gewesen war. Er leitete die Schule bis im April 1985.

 

Walter Aemissegger

Geschichte des Namens

 Die Kantonsschule Büelrain Winterthur (KBW) hiess bei der Gründung „Kantonale Handelsschule Winterthur". In mehreren Schritten entwickelte sich der Name von „Kantonale Handelsschule Winterthur" zu „Wirtschaftsgymnasium und Handelsschule Winterthur" bzw. „Kantonsschule Winterthur. 

Diese Name waren jedoch zu lang, zu schwerfällig oder widerspiegelten das Programm nicht ausreichend.  Auf das Schuljahr 1975/76 schliesslich wurden alle Zürcher Kantonsschulen nach Flurnamen bezeichnet, und so entstand der jetzige Name „Kantonsschule Büelrain“.

Ab 1986 hiessen die kantonalen Handelsschulen „Handelsmittelschulen" (HMS), das Wirtschaftsgymnasium trug seit der Einführung des MAR (Eintritt des ersten Jahrgangs am 17. August 1998) offiziell den Namen „Gymnasium mit wirtschaftlich-rechtlichem Profil". Doch dieser Name konnte sich nie durchsetzen, das Büelrain war und ist auch weiterhin das „Wirtschaftsgymnasium".
 

Die Bauten

Pavillons (1960/1962)
1960 wurde die Handelsschule aus dem Technikum in zwei Pavillons umgesiedelt, 1962 kam mit der Einführung der Wirtschaftsmatura ein dritter Pavillon dazu. Diese Provisorien waren für eine Dauer von rund 20 Jahren angelegt. 

Varielbau (1972) 
Die rasch wachsenden Schülerzahlen veranlassten den Rektor, 1969 bei der Erziehungsdirektion einen Erweiterungsbau (Betonbau System Variel) zu beantragen. Auf Beginn des Sommersemesters 1972 konnte der Bau bezogen werden. Die geplante und wegen der eidgenössisch vorgeschriebenen dritten Turnstunde für alle Klassen benötigte Turnhalle konnte wegen der Finanzknappheit erst 1976 in Betrieb genommen werden.  

Ergänzungsbau (1992) 
Die Schülerzahlen wuchsen weiter, im Schuljahr 1978/79 wurden erstmals drei erste WG-Klassen geführt. 1981 beantragte die Erziehungsdirektion die Realisierung eines Ergänzungsbaus, doch der Regierungsrat verschob das Projekt. Nach diversen Anläufen genehmigte der Regierungsrat 1986 das Raumprogramm und den Projektierungskredit für einen Ergänzungsbau. Nach Projektwettbewerb, Projektierung und politischem Prozess konnte das Projekt von Arnold Amsler am 17. August 1992 in Betrieb genommen werden. Vom Raumprogramm bis zur Einweihung hatte es mehr als 12 Jahre gedauert.

Varielbau von oben, daneben die Pavillons (Foto von 1972)
Ergänzungsbau, Architekt Arnold Amsler, Fertigstellung 1992

Schülerzahlen